Das „Tongariro Alpine Crossing“ führt über 20 km und 1000 Höhenmeter (auf und ab) durch beeindruckende Vulkanlandschaften. Die Tour ist touristisch sehr bekannt und wahrscheinlich gerade deshalb wird an allen Ecken und Enden gewarnt, dass falls man nicht alpin erfahren, adäquat ausgerüstet und mit allen Wassern gewaschen ist, Lebensgefahr droht. Angesichts dessen, dass wohl auch Menschen in Flipflops die Route anzugehen versuchen und dann gerettet werden müssen vielleicht angemessen, wenn man ein unterdurchschnittlich bis normales Maß an Fitness, adäquate Bekleidung und Schuhe mitbringt ist die Tour jedoch meines Erachtens gut machbar.

Früh morgens ging es mit dem Shuttlebus auf zum Startpunkt. Auf dem Weg tauchte die Morgensonne die Wolken über der Landschaft in ein sanftes orange.

Vom Parkplatz aus führten uns Gräserlandschaften mit Blick auf Ngauruhoe (Mt. Doom) auf zum ersten größeren Anstieg, „The Devils Staircase“. Vor dem „Eingang“ dazu gab es erneut ein großes Warnschild („Point of no return“ usw.).

Geröllig-Vulkansteiniges Gelände

Oben angekommen begrüßte u.a. ein toller Blick auf den Schicksalsberg, zurück ins Tal und eine Infotafel über den Vulkan. Wichtiger Hinweis: „If the Vulcano erupts, move quickly down the mountain“ – wer hätte das gedacht?

Anschließend führt der Weg über ein paar Kilometer durch eine beeindruckende Hochebene. Die Weiten und Dimensionen vermögen meine Fotos leider nur zu teil zu transportieren.

Über den letzten Anstieg (in den beiden obigen Fotos nach links oben bergan) ging es zum höchsten Punkt, dem Rand des Red Crater. Leider holten uns oben die Wolken ein und von da ab ging es nicht nur mit den Höhenmetern sondern auch mit der Sicht steil bergab.

Blick vom letzten Anstieg zurück in das oben von unten gesehene Plateau und Nagaruhoe. Noch war die sicht gut…

Über ein etwas unangenehmes lose schottrig-steiles Stück führte der Weg nun zu einigen der farbenfrohen, geologischen Highlights, die wir leider nur durch den Nebel sahen. Z.B. die „Emerald Lakes„.

Zum Abschluss noch ein Blick auf die Nord-West-Seite des Bergmassives. Die Fabrkombination aus Blau-, Grün-, Braun- und Gelbtönen erscheint mir sehr typisch für die meisten Ausblicke auf unserer Reise.