Neuseeland (2): Tongariro Crossing

Das „Tongariro Alpine Crossing“ führt über 20 km und 1000 Höhenmeter (auf und ab) durch beeindruckende Vulkanlandschaften. Die Tour ist touristisch sehr bekannt und wahrscheinlich gerade deshalb wird an allen Ecken und Enden gewarnt, dass falls man nicht alpin erfahren, adäquat ausgerüstet und mit allen Wassern gewaschen ist, Lebensgefahr droht. Angesichts dessen, dass wohl auch Menschen in Flipflops die Route anzugehen versuchen und dann gerettet werden müssen vielleicht angemessen, wenn man ein unterdurchschnittlich bis normales Maß an Fitness, adäquate Bekleidung und Schuhe mitbringt ist die Tour jedoch meines Erachtens gut machbar.

Früh morgens ging es mit dem Shuttlebus auf zum Startpunkt. Auf dem Weg tauchte die Morgensonne die Wolken über der Landschaft in ein sanftes orange.

Vom Parkplatz aus führten uns Gräserlandschaften mit Blick auf Ngauruhoe (Mt. Doom) auf zum ersten größeren Anstieg, „The Devils Staircase“. Vor dem „Eingang“ dazu gab es erneut ein großes Warnschild („Point of no return“ usw.).

Geröllig-Vulkansteiniges Gelände

Oben angekommen begrüßte u.a. ein toller Blick auf den Schicksalsberg, zurück ins Tal und eine Infotafel über den Vulkan. Wichtiger Hinweis: „If the Vulcano erupts, move quickly down the mountain“ – wer hätte das gedacht?

Anschließend führt der Weg über ein paar Kilometer durch eine beeindruckende Hochebene. Die Weiten und Dimensionen vermögen meine Fotos leider nur zu teil zu transportieren.

Über den letzten Anstieg (in den beiden obigen Fotos nach links oben bergan) ging es zum höchsten Punkt, dem Rand des Red Crater. Leider holten uns oben die Wolken ein und von da ab ging es nicht nur mit den Höhenmetern sondern auch mit der Sicht steil bergab.

Blick vom letzten Anstieg zurück in das oben von unten gesehene Plateau und Nagaruhoe. Noch war die sicht gut…

Über ein etwas unangenehmes lose schottrig-steiles Stück führte der Weg nun zu einigen der farbenfrohen, geologischen Highlights, die wir leider nur durch den Nebel sahen. Z.B. die „Emerald Lakes„.

Zum Abschluss noch ein Blick auf die Nord-West-Seite des Bergmassives. Die Fabrkombination aus Blau-, Grün-, Braun- und Gelbtönen erscheint mir sehr typisch für die meisten Ausblicke auf unserer Reise.

Von Kühtei zum Sulzkogel in Tirol

Ausblick am Gipfel des Sulzkogel

Von Kühtei ging es in einer sehr schönen Tagestour (Route bei Komoot) zum Sulzkogel.

Nach einem ersten Aufstieg über den Finstertaler Damm zum ersten Ausblick des Tages: Den Speichersee Finstertal.

Speichersee Finstertal, am rechten Rand ist der Staudamm zu sehen

Die Route zog sich im Anschluss entlang des östlichen Ufers des Sees über zunehmend gerölliges und blockiges Gelände über einen kontinuierlichen Anstieg, bis schließlich das Gipfelkreuz in Sicht kam. Aus Sorge, von für den Nachmittag prognostizierten Regenfällen eingeholt zu werden (welche nie kamen) ging ich rasch voran. Am Ende entlohnte ein toller Ausblick.

Sulzkogel (3016 m)

Hochtennbodensteig Axamer Lizum

Fotos einer Tageswanderung im Axamer Lizum in Tirol nahe Innsbruck bei Kaiserwetter. Einen GPX-Track gibts zum Beispiel bei Bergfex.at.

Geröllfelder unter Hochtennboden- und Malgrubenspitze

Noch im Schatten der umliegenden Hänge ging es in Axamer Lizum los. Ich konnte beobachten, wie die Morgensonne das Tal in ein goldenes Licht hüllte und kleine, später unscheinbare Details zur Geltung brachte.

Da ich die Tour „rückwärts“ lief, ging es zu Beginn lange steil bergan, von da an wurde ich aber mit spektakulären Ausblicken belohnt. Um das graue lose Gestein und die Gipfel legte sich ein schöner Farbkontrast zwischen gelb-grünen Wiesen und dem strahlend blauen Himmel.

Der Weg schwang sich durch die Geröllfelder unterhalb von Hochtennbodenspitze, Malgrubenspitze, Marcheisnespitze und Ampfserstein. Verschiedene Ein- und Ausblicke vernlassten mich immer wieder, stehen zu bleiben.

Zum Abschluss gab es ein erfrischendes Radler sowie eine Speckknödelsuppe in der Birgitzköpflhütte. Insgesamt eine wunderschöne, empfehlenswerte Tagestour!