Nach dem ersten Blogpost folgt hier die zweite lose Sammlung von Eindrücken auf dem Weg durch die Nord- und Südinsel Neuseelands.
Queenstown
Auf der Südinsel machten wir Zwischenhalt in Queenstown um von dort aus einen Trip zu den „Milford Sounds“ zu unternehmen. Die Stadt selbst brüstet sich als „Adrenalin-Hauptstadt“ und besteht gefühlt im wesentlichen aus Lifestyle-Outdoor-Adventure-Geschäften und ensprechenden Angeboten – für mich kaum des Sehens wert. Die Umgebung mit u.a. den „Remarkables“ ist jedoch hübsch.


Wir nächtigten in der Nähe von Queenstown auf einem Campingplatz des DOC, am „Moke Lake“. Der Weg durch das Tal dorthin wurde in das Licht der Abendsonne getaucht. Auf der relativ steil bergab gehenden schottrigen Straße kam mit unserem heckbetriebenen Campervan (Mittelmotor!) fast ein bisschen Rallyefeeling auf ;-). Dafür träumte ich die darauffolgende Nacht immer wieder davon, den Berg wegen mangelnder Traktion nicht mehr hochzukommen. Der Campground-Keeper war ein echtes Original. Auf meine Frage, ob ich ihn fotografieren dürfte anrwortete er „Oh you want a picture of the bear? To scare your friends at home? Sure!“.
Nachts bot sich uns ein toller Sternenhimmel. Wenn ich doch bloß Ahnunung von Astro-Fotografie hätte..
Mount Hutt
Noch zwei Wandereindrücke von einem Zwischenstopp nahe Mount Hutt*. Rakaia River speist sich u.a. aus Schmelzwasser der südlichen Alpen und erhält damit eine intensive türkise Farbe.
*(schönen Gruß an Monika!)
Das Spiel des Lichtes und Schattens im türkisen Wasser faszinierte mich.
Christchurch
Christchurch wurde von mehreren Erdbeben erheblich zerstört. Die Innenstadt war auch jetzt Jahre später noch gespenstisch ausgestorben. Nach einem kurzen Bummel dort begaben wir nach einer abenteuerlichen Fahrt (Rallyefeeling), auf der selbst dem Steuermann etwas schlecht wurde zu unserer letzten Station.
Akaroa & Abschied
Akaroa ist eine kleine Stadt auf der „Banks Peninsula“ östlich von Christchurch. Dort genossen wir zum Abschluss noch ein paar geruhsamere Tage im Onoku Farm Hostel – ein echtes Erlebnis! Mitten in der Natur. Auf dem Campervan-Parkplatz laufen Hühner, Schafe und Ziegen umher und der Zeltplatz ist an einem steilen Hang gelegen, der nächtliche Toilettengänge zum Plumpsklo zur Rutschpartie macht. Außerdem sind die zugehörigen Gebäude (Küche, Aufenthaltsraum & Co.) eine echte Villa Kunterbunt. Für die letzte Nacht gönnten wir uns hier eine Übernachtung in einer „Stargazer Hut“ mit Glasdach zum nächtlichen Sterne-Gucken.





















